Die heimlichen Methoden der Cyber-Verbrecher
Schutz vor Betrug im Internet

Cyberverbrecher haben es bevorzugt auf Kreditenkarteninformationen abgesehen, so ein Ergebnis des "Report on the Underground Economy".

Kreditkarteninformationen gehören nach den Sicherheitsexperten von Symantec zu den am meisten angebotenen Produkten und Servicekategorien der Hacker.

Symantec veröffentlichte den "Report on the Underground Economy". Er untersucht die Schattenwirtschaft im Internet, die sich zu einem globalen Markt entwickelt hat. Hier werden gestohlene Güter und betrügerische "Dienstleistungen" nach herkömmlichen Marktmechanismen verkauft und gekauft, die Summe der umgeschlagenen Waren und Services beläuft sich schätzungsweise auf mehrere Hundert Millionen Dollar. Basis des Reports sind Daten, die von der Symantec Security Technology and Response Organisation (STAR) zwischen dem 1. Juli 2007 und dem 30. Juni 2008 von Untergrund-Servern erhoben wurden.

0,10 bis 25 Doller zahlen Hacker-Kunden hier, wenn die Karte über ein Limit von etwa 4000 US-Dollar aufweist. Laut Report liegt der potenzielle Maximalwert sämtlicher auf sogenannten Untergrund-Servern angebotenen Kredtikarten bei 5,3 Milliarden US-Dollar.
Die Popularität von Kreditkarteninformationen kann darauf zurückgeführt werden, dass sie sich auf vielfältige Weise für Betrugsversuche eignen - zum Beispiel beim Online Shopping, wo der Betrüger bereits einkaufen kann, bevor Händler und Kreditkarteninstitute die Legitimität der Karte verifizieren können. Darüber hinaus werden Kreditkarteninformationen oft im Paket an weiterverkauft, zum Teil - je nach Menge - sogar mit Rabatten oder Gratis-Geheimnummern.

Die Server als solche sind zwar einfach zu finden, die Herausfordung liegt mehr darin, die Benutzer dieser Server als Personen zu identifizieren". Denn nur so kann man Hacker dingfest zu machen. Der Trend im Hacker-Untergrund gehe zur Nutzung von IRC-Server, bei denen es sich um rein private Netzwerke handle, wo Zungangsdaten und Server-Adresse via Mundpropaganda die Runde machen.



Cyberkriminelle agieren global, ihre Protagonisten sind sowohl lose Gruppierungen von Individuen als auch straff geführte, hochprofessionelle Organisationen. Im Beobachtungszeitraum befanden sich die meisten Untergrund-Server in Nordamerika (45 Prozent), es folgten die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) (38 Prozent), Asien/Pazifischer Raum (12 Prozent) und Lateinamerika (fünf Prozent). Die Server wechseln ständig den Standort, um der Entdeckung zu entgehen.

"Wie der Symantec Report zeigt, profitieren Cyberkriminelle heute vor allem von Informationen und Daten, die sie bei Verbrauchern und Unternehmen stehlen. In dem Maß, in dem die Kriminellen neue Instrumente und Methoden entwickeln, um ihre Ziele rund um den Globus zu erreichen, in dem Maß müssen sich auch die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung und zum Schutz vor solchen Attacken ändern", erklärt Candid Wüest, Analyst und Sicherheitsexperte bei Symantec.
Hier kann man die Pressemitteilung als pdf-Datei runterladen

Sicher im Web: 10 einfache Tipps gegen Datenklau
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