Der Panda Burns Incense Virus – die Furcht aller IT’s?

China warnt schon wieder vor dem Panda Burning Incense Virus, der bereits sein Comeback erhalten soll. Schon seit geraumer Zeit wird China vor diesem Computerwurm gewarnt. Laut dem bekannten Hersteller McAfee gibt es bereits eine aktualisierte Version des Wurmes, der mittlerweile schon knapp drei Millionen Computer infiziert hat.

Der ursprüngliche Wurm war auch unter dem Namen Fujacks bekannt. Er verursachte innerhalb kurzer Zeit enorme Schäden. Zu dieser Zeit war das Wissen, was die Online Sicherheit angeht jedoch noch sehr gering. Bereits im Jahr 2007 kam es schon zu den ersten Festnahmen. Doch seitdem zeigt sich einfach kein Ende. Immer mehr Versionen kamen auf dem Markt. Die Infektion mit dem Panda Burns Incense Virus war immer schwerer zu erkennen, da deutlich mehr böse Komponente dazu kamen. Forscher haben sich bereits mit dem Virus befasst und verschiedene Möglichkeiten auf dem Weg mitgegeben. Sie haben auch festgestellt, dass die Rootkits deutlich komplexer geworden sind. Dies stellt den Virus zu eindeutig größeren Herausforderungen. Rootkits graben sich in das System auf einem Computer ein und versuchen, die Malware zu verbergen.

Erste Festnahmen gab es bereits

Wie die chinesische Polizei mitteilte gab es bereits die ersten Festnahmen. Dies besagten die offiziellen Nachrichtenberichte. Insgesamt sollen 8 Personen festgenommen worden sein, die alle i Verbindung mit dem Panda Burns Incense Virus stehen sollen. Unter den verhafteten Personen befand sich auch ein 25-jähriger Mann aus Zentralchina. Sei Name ist Li Jun. Li solle angeblich die Kopien des Wurmes verkauft haben. Insgesamt konnte er 120 Menschen den Virus verkaufen und verdiente damit satte 12 876 Dollar. Trotz alledem handelte es sich hierbei um die ersten Verhaftungen in China, die in Bezug zu dem Wurm stehen.

Bis heute zog der Virus einfach sehr viel Aufmerksamkeit auf sich. Antiviren Experten warnen immer noch vor dem Wurm, da er selbst die Betriebssysteme der Computer angreift. Ein bekannter Antiviren Spezialist beschriebt den Wurm als einen parasitären Virus, der alle ausführbaren Daten auf dem eigenen PC infizieren kann. Sobald die Dateien infiziert sind, verwandelt sich auch das Bild der Dateien in einen kleinen Panda, der Räucherstäbchen in der Hand hält. Dies ist eine traditionelle Art Chinas, zu beten.

Außerdem ermöglicht der Virus den Angreifern, die unterschiedlichsten Sicherheitssysteme umgehen zu können. Durch das Angreifen kann er sich sehr schnell auf die Netzwerkressourcen verbreiten. Mittlerweile wurde auch in einer Stellungnahme bekannt gegeben, dass das Virus kein Risiko für eine weiterbreitete Infektion darstellt. Schließlich macht die Veränderung der jeweiligen Dateibilder die Infektion mit diesem Virus eindeutig und offensichtlich. Das bedeutet, dass man schon ab diesem Zeitpunkt etwas dagegen tun kann. Sofort sollte man sich darum kümmern, wie man den Virus entfernt, damit er keinen weiteren Schaden anrichten kann. Mit den richtigen Antiviren Programmen ist das jederzeit möglich.

Antiviren Programme als Schutz auf dem PC

Bei allen Viren, mit denen man sich infizieren kann ist das entsprechende Antiviren Programm wichtig. Es dient zur Sicherheit und hilft dabei, den Computer zu schützen. Außerdem kann durch die Programme deutlich schneller erkannt werden, ob sich ein Wurm auf dem Rechner befindet oder aber auch nicht.